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Ein Chajjal
war noch nicht da, kam aber soeben die Treppe herab, mit einer kleinen Lampe in der Hand, welche ihn und die Umgebung matt beleuchtete. Alle Wetter, hatte dieser Held sich für die Geistererscheinung vorgesehen! Von jeder Schulter hing ihm eine Flinte herab; an der linken Seite schleppte ein mächtiger Sarras neben ihm her; sein langes, weißes Gewand war mit einem Tuche umgürtet, aus welchem die Griffe von einigen Messern und Pistolen blickten; in der Linken trug er die Lampe und in der Rechten ein starkes Holz, welches jedenfalls die Stelle einer Keule vertreten sollte. Als er mich erblickte, fuhr er vor Schreck so zusammen, daß ihm die Lampe entfallen wäre, wenn ich sie nicht ergriffen und festgehalten hätte.
»Laß mich in Ruh', laß mich in Ruh', o böser Geist, o Teufel!« rief er, indem die Keule seiner Hand entglitt.
»Schrei' nicht so, Selim!« antwortete ich. »Ich glaube gar, du hältst mich für den Geist!«
Dabei hob ich die Lampe zu meinem Gesichte empor. Als er dasselbe erkannte, meinte er im Tone größter Erleichterung und indem er tief Atem holte:
»Preis sei Allah, daß du es bist, o Effendi! Denn wenn es der Geist gewesen wäre, so hätte ich ihn auf der Stelle erschlagen!«
»Wohl mit der Keule, welche du hier weggeworfen hast?«
»Ja, mit ihr. Sie entfiel mir, als ich eben ausholen wollte. Ist der Herr schon schlafen gegangen?«
»Ja.«
»Die andern auch, und ebenso wollte ich hier mein Lager aufsuchen.«
Er nahm mir die Lampe aus der Hand und leuchtete nach der Thüre, - wo er eine alte Strohmatte aus-
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