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Ein Chajjal
»Und jetzt wohnen und dienen sie bei mir; darum gehören sie zu mir.«
»Wir haben aber den Befehl, sie nötigenfalls mit Gewalt von hier zu ihrem Herrn fortzuschaffen!«
»Habt ihr diesen Befehl von eurem Vorsteher erhalten?«
»Nein. Wir handeln im Auftrage Abd el Baraks.«
»Es ist keine Anzeige über mich gemacht worden?«
»Noch nicht; Abd. el Barak will sie aber unbedingt erheben, falls du ihm die Kinder nicht auslieferst!«
»Schön! Warten wir also, bis er das thut. Dann mag der Richter entscheiden, wem die Kinder gehören. Woher wißt ihr denn, daß ich mich hier befinde?«
»Ich sah dich mit den Kindern in diese Gasse einbiegen und in dieses Haus treten. Du führtest sie an den Händen, was hier so auffällig ist, daß es meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Dann kam ich an dem Bierhause vorüber, gerade als Abd0 el Barak aus demselben trat. Er nahm mich mit zu sich, um mir den Auftrag zu erteilen, zu dessen Ausführung ich noch einen Kameraden mitgenommen habe.«
»Jetzt ist mir alles klar, und nun will ich dir eine sehr wichtige Frage vorlegen. Kennst du die Gesetze dieses Landes?«
»Natürlich kenne ich sie.«
»Ist die Sklaverei erlaubt?«
»Nein.«
»Weißt du, aus welcher Gegend diese Kinder stammen?«
»Abd el Barak teilte mir mit, daß sie Abkömmlinge der Dongiol seien.«
»Das ist richtig. Aber sie sind nicht etwa hier in Aegypten, sondern in der Heimat dieses Stammes ge-
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