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Ein Chajjal
diese Mitteilung zu machen, denn ich befürchtete, daß Sie dann auf diese Wohnung verzichten würden.«
»Das haben Sie ganz und gar nicht zu befürchten; im Gegenteile wird gerade Ihre Mitteilung mich bestimmen, das Logis von Ihnen anzunehmen. Ich habe so oft von Gespenstern gehört, aber leider noch kein einziges zu sehen bekommen. Da sich jetzt mir die Gelegenheit dazu bietet, werde ich sie mit Freuden benutzen. Ich bleibe also nun erst recht hier in diesem Hause.«
»Effendi, Sie lästern die Geisterwelt!«
»Fällt mir gar nicht ein! Ich bin nur wißbegierig und hoffe, von dem Gespenst gute Auskunft über die Geisterwelt zu erhalten, glaube aber leider nicht, daß es derselben angehört.«
»Es gehört ihr an, denn es kommt und verschwindet ganz nach Belieben.«
»Treibt es etwa Allotria? Oder verhält es sich wie eine ruhige Person in gesetztem Alter?«
»Sie spotten immer, werden aber anders denken lernen. Das Gespenst geht durch alle Thüren.«
»Sind sie verschlossen?«
»Nein.«
»Nun, das kann ich auch, ohne ein Gespenst zu sein.«
»Es klirrt wie mit Ketten; es heult, saust und braust wie ein Sturm; es bellt wie ein Hund, wie ein Schakal; es schreit wie ein Esel, wie ein Kamel.«
»Das alles kann ich auch nachmachen.«
»Auch das plötzliche Verschwinden?«
»Ganz gewiß, nachdem ich beobachtet habe, wie das Gespenst selbst es anstellt, um nicht mehr gesehen zu werden. Also Sie haben es gesehen und gehört?«
»Ja.«
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